Kindergartenbesuch durch unseren Vorstand (2018)

Wir sind noch lange nicht am Ziel

KiG - BESUCH

aber von Jahr zu Jahr immer mehr.

Eindrücke unseres  1. Vorstands,
Ferdinand Holzmann (+19.04.2018), 

bei seinem letzten Besuch im Kindergarten Anfang 2018:

(Unser Vereinsgründer und 1. Vorstand, Ferdinand Holzmann, ist am 19.04.2018

bei einem unverschuldeten Verkehrsunfall tödlich verunglückt)

Foto: Ferdinand Holzmann (2. von rechts)

Foto: Ferdinand Holzmann (2. von rechts), Architekt Peter Bachschuster (4. von rechts) und Pastor Andrew (5. von rechts)

Ferdinand Holzmann hat sich mit seiner Frau Jutta und einem kurzzeitigen Begleiter, Arch. Peter Bachschuster vom Rotary Club Ingolstadt während eines achtwöchigen Aufenthalts in Kenia (Jan./ Feb. 2018) überzeugen können, inwieweit der Neubau des Kindergartens und der Grundschule im Jahr 2017 umgesetzt und die Mittel hierzu sinnvoll verwendet wurden.

 

Voller Erwartung und Spannung trafen sie vor Ort ein und waren von der Umsetzung nicht nur von den Gebäuden, den landschaftlich gestaltetem Innenhof und den kindgerechten Einrichtungen äußerst positiv überrascht, auch wenn sie bisher ständig über den Baufortschritt und der erforderlichen Maßnahmen mit Bildern und persönlichen telefonischen Gesprächen unterrichtet wurden.

Ferdinand Holzmann an seinem Lieblingsplatz im Kindergarten mit Pastor Andrew

Aber mit eigenen Augen zu sehen und zu erleben, wie die Kinder diese neue Einrichtung angenommen haben, war sehr beeindruckend. Der Vorstand erzählt, dass er manchmal im Schatten eines Baumes gesessen hat und voller Stolz das Erreichte und mit Freude die spielenden, lachenden Kinder beobachtet hat.

Viele wichtige und dringend notwendige Dinge mussten jedoch auch erledigt werden, wie z.B. die Anschaffung von 250 neuen  Büchern (Englisch, Mathematik, Soziales, Religion usw.) für Lehrer und Schüler, die Anschaffung von weiteren Stühlen, die Verlängerung des Pachtvertrages auf 10 Jahre und zahlreiche Gespräche mit den Eltern, Lehrern, der Köchin und dem Leiter, Pastor Andrew über das weitere Vorgehen des Kindergarten- und Schulbetriebs.

Vor Ort sein bedeutet aber auch Dinge des Alltags zu erledigen: Besorgung eines Surfsticks für den Internetzugang für Pastor Andrew, Flusssand zu besorgen, um den Kinderspielplatz von spitzen Korallensteinen zu überdecken, die Organisation für die Reparatur des Wassertanks und die Verlegung der neuen Wasserleitungen, für ein akut an Malaria erkranktes Kind die Fahrt ins Krankenhaus und die medizinische Versorgung finanziell zu übernehmen, dafür zu sorgen, dass bei den Waschbecken in den Toiletten die Wasserhähne erneuert und neue Behältnisse für die Spülung angebracht wurden und für das Schulgebäude ein Neuanstrich und eine neue Beschriftung aufgetragen wurden. Ebenso konnte durch die Anwesenheit des Vorstandes auf Wunsch von Pastor Andrew eine neue Flagge mit Beschriftung für den Eingangsbereich angeschafft werden.


Unser Vorstand konnte sich überzeugen, dass die Lehrer wegen eines neuen Bildungskonzepts geschult wurden und sehr engagiert ihr Wissen den Kindern vermitteln.


Wenn dann manche Kinder mit ihrem neu erlernten Englisch ihre Hände ausstreckten und mit ihren strahlenden Augen sagten: „Mr Ferdinand, thank you for your help“, dann war auch unser Vorstand äußerst berührt und bedankte sich hierbei gedanklich bei allen Mitgliedern und Spendern unseres Vereins für ihre bisherige finanzielle Unterstützung. Die Spenden kommen also zu 100 % und direkt den Kindern in Kenia zugute.

 

Noch vor einem Jahr war an der Stelle des jetzigen Kindergarten- und Schulbereichs dichter Urwald gestanden und nun ist hieraus ein für kenianische Verhältnisse sehenswerter Aufenthaltsort für ca. 40 Kinder entstanden in dem auch Frauen und Männer langfristig einen Arbeitsplatz gefunden haben. Doch sind noch nicht alle Ziele umgesetzt: Es gibt noch einiges zu tun.

 

Der Donaukurier Ingolstadt veröffentlichte hierzu am 17.03.2018 einen Artikel "Agenda Zukunft für Ukunda"

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