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Liebe Freunde und Gönner unseres Vereins,

 

leider müssen wir die furchtbare Nachricht überbringen, dass unser Freund und 1. Vorstand, Ferdinand Holzmann, am 19.04.2018 bei einem unverschuldeten tragischen Verkehrsunfall tödlich verunglückt ist..

 

Wir haben keine Worte für das, was geschehen ist und sind fassungslos.

 

Liebe Familie Holzmann und Angehörige,

wir möchten hiermit unser tief empfundenes Beileid ausdrücken.

Ferdinand (Ferdl) wird für immer in unseren Herzen und unseren Gedanken sein und wir werden sein "Projekt" in seinem Sinne weiterführen. .

 

Kindergarten für Ukunda e.V.

WIR HELFEN DORT -

WO HILFE GEBRAUCHT WIRD

Wo helfen wir

 

Wir leisten Hilfe für den Kindergarten „Victory“ in Ukunda.

Ukunda ist ein Küstenort in Kenia. Er liegt im Kwale County etwa 30 Kilometer südlich von Mombasa an der Transitstraße A 14 Mombasa - Lunga Lunga Main Road nach Tansania.

In Ukunda wohnen viele Arbeiter, die im Tourismusgewerbe an der Ostküste Kenyas tätig sind. Darüber hinaus gibt es außer in der Landwirtschaft und Viehhaltung keine weiteren Erwerbsmöglichkeiten. Über die Hälfte der Bewohner Ukundas sind arbeitslos.

Was jedoch viele Touristen nicht mitbekommen, ist die große Armut der Bevölkerung, die die Bewohner weit abseits der Hotels erleiden. Es mangelt an sauberem, gesunden Trinkwasser und an Nahrungsmitteln. Ebenso ist die medizinische Versorgung vielfach nicht ausreichend oder für viele nicht erschwinglich. Aus diesen Gründen haben auch viele Kinder nicht die Chance in Kindergärten oder in Schulen zu gehen, weil sich die Eltern dies finanziell nicht leisten können. Um diesem vorzubeugen, ist unsere Zielsetzung den Kindergarten "Victory" in Ukunda finanziell zu unterstützen.

Wir sind als

gemeinnütziger Verein

"Kindergarten für Ukunda e.V."

mit Sitz in Großmehring eingetragen.

Wie helfen wir:

Jutta und Ferdinand Holzmann

Jutta u. Ferdinand Holzmann

Ein Dankschreiben vom Kindergarten "Victory"

Klicken Sie bitte rechts oben auf das Symbol der Vergrößerung, dann können Sie den Brief in voller Größe lesen.

Bei einem Urlaub in Kenya (Ukunda) habe ich, Ferdinand Holzmann, im Jahre 2013 zufällig Pastor Andrew kennengelernt, der dort einen Kindergarten „Victory“ mit Vorschulerziehung gerade aufgebaut hatte. Während unseres Gesprächs schilderte er mir die ärmlichen Zustände des Kindergartens und lud mich zu einer Besichtigung ein. Nach mehrmaligen Treffen mit Pastor Andrew und den weiteren Besuchen im Kindergarten, wuchs in mir - in Absprache mit meiner Frau Jutta - der Gedanke, dass diesen Kindergartenkindern aufgrund der ärmlichen Verhältnisse unbedingt finanziell geholfen werden muss, damit sie eine frühzeitige kindgerechte Ausbildung erhalten, mit täglichen Mahlzeiten und mit sauberem, gesunden Wasser ausreichend versorgt werden können.

 

Noch im gleichen Jahr hatten wir dann unter tatkräftiger Mitwirkung von Pastor Andrew in einer äußerst vertrauensvollen Zusammenarbeit in Eigeninitiative das Hilfsprojekt „Kindergarten für Ukunda“ und nach zwei Jahren erfolgreicher Unterstützung im Jahre 2015 den Verein „Kindergarten für Ukunda e.V.“ gegründet.

Wir haben seitdem viel ereicht:

2017 konnten wir auf einem neu gepachteten ca. 1000 m2 großen Grundstück dank der finanziellen Unterstützung durch das BM für Entwicklung und Zusammenarbeit in Bonn, der Projektbegleitung durch die W.P. Schmitz-Stiftung in Düsseldorf und vor allem auch durch die zahlreichen Spenden vier neue Gebäude errichten.

 

Im großen Kindergarten- und Schulgebäude sind derzeit zwei Kindergartengruppen (KG 2 und 3) und zwei Grundschulklassen (STD1 und 2) untergebracht. In den weiteren drei Gebäuden eine Küche, Duschen und Toiletten und ein Büro für Pastor Andrew, dem Leiter des Kindergartens.

 

Durch den Neubau haben wir die Möglichkeit geschaffen, dass nun 40 Kinder sehr armer Eltern von zwei Kindergärtnerinnen und zwei Lehrkräften betreut bzw. unterrichtet werden.

 

Unsere finanzielle Hilfe für den Kindergarten/ die Grundschule besteht vorallem:

 

  • bei der Beschaffung von Schuluniformen (Pflicht in Kenya)
  • beim Kauf dringend benötigter Schuhe und Socken
  • bei der Küchenausstattung mit einem Solarkocher für die Zubereitung von Speisen
  • wir beteiligen uns an den Kosten für Verpflegung und Getränke der Kinder
  • beim Kauf von Einrichtungsgegenständen oder Matratzen
  • beim Kauf von Lernmitteln, Schulbüchern und Spielsachen
  • beim Kauf von Medikamenten
  • wir bezahlen die Löhne für die Kindergärtnerinnen und einer Köchin
  • durch die Übernahme der Grundstückspacht
  • bei Sanierungs- oder Renovierungsarbeiten
  • 2017 beim Neubau vier keniatypischer Gebäude auf einem neu gepachteten Gründstück für den Kindergarten und einer Grundschulklasse STD 1
  • und vielem mehr

Den gesamten Inhalt des Briefes können Sie weiter oben als pdf-Datei einsehen..

Vertrauensvolle Zusammenarbeit

Pastor Andrew

Pastor Andrew ist unser "Manager" vor Ort. Selbstverständlich ist er mit unserem Vorstand ständig in Kontakt, wenn es darum geht, wie er die überwiesenen Geldbeträge, über die er Buch führt, verwenden soll. Außerdem informiert sich der Vorstand während seiner selbstfinanzierten Aufenthalte ( siehe § 2 Vereinssatzung ) in Ukunda vor Ort über die Situation des Kindergartens und der erforderlichen Maßnahmen (wie z.B. Kauf von Schuhen, Socken, Lehr- und Lernmittel usw.).

So hat sich unser Vorstand, Ferdinand Holzmann mit seiner Frau Jutta und einem kurzzeitigen Begleiter, Arch. Peter Bachschuster vom Rotary Club Ingolstadt während eines achtwöchigen Aufenthalts in Kenia (Jan./ Feb. 2018) überzeugen können, inwieweit der Neubau des Kindergartens und der Grundschule im Jahr 2017 umgesetzt und die Mittel hierzu sinnvoll verwendet wurden.

Voller Erwartung und Spannung trafen sie vor Ort ein und waren von der Umsetzung nicht nur von den Gebäuden, den landschaftlich gestaltetem Innenhof und den kindgerechten Einrichtungen äußerst positiv überrascht, auch wenn sie bisher ständig über den Baufortschritt und der erforderlichen Maßnahmen mit Bildern und persönlichen telefonischen Gesprächen unterrichtet wurden.

Aber mit eigenen Augen zu sehen und zu erleben, wie die Kinder diese neue Einrichtung angenommen haben, war sehr beeindruckend. Der Vorstand erzählt, dass er manchmal im Schatten eines Baumes gesessen hat und voller Stolz das Erreichte und mit Freude die spielenden, lachenden Kinder beobachtet hat.

Viele wichtige und dringend notwendige Dinge mussten jedoch auch erledigt werden, wie z.B. die Anschaffung von 250 neuen Büchern (Englisch, Mathematik, Soziales, Religion usw.) für Lehrer und Schüler, die Anschaffung von weiteren Stühlen, die Verlängerung des Pachtvertrages auf 10 Jahre und zahlreiche Gespräche mit den Eltern, Lehrern, der Köchin und dem Leiter, Pastor Andrew über das weitere Vorgehen des Kindergarten- und Schulbetriebs.

Vor Ort sein bedeutet aber auch Dinge des Alltags zu erledigen: Besorgung eines Surfsticks für den Internetzugang für Pastor Andrew, Flusssand zu besorgen, um den Kinderspielplatz von spitzen Korallensteinen zu überdecken, die Organisation für die Reparatur des Wassertanks und die Verlegung der neuen Wasserleitungen, für ein akut an Malaria erkranktes Kind die Fahrt ins Krankenhaus und die medizinische Versorgung finanziell zu übernehmen, dafür zu sorgen, dass bei den Waschbecken in den Toiletten die Wasserhähne erneuert und neue Behältnisse für die Spülung angebracht wurden und für das Schulgebäude ein Neuanstrich und eine neue Beschriftung aufgetragen wurden. Ebenso konnte durch die Anwesenheit des Vorstandes auf Wunsch von Pastor Andrew eine neue Flagge mit Beschriftung für den Eingangsbereich angeschafft werden.

Unser Vorstand konnte sich überzeugen, dass die Lehrer wegen eines neuen Bildungskonzepts geschult wurden und sehr engagiert sind ihr Wissen den Kindern zu vermitteln.

Wenn dann manche Kinder mit ihrem neu erlernten Englisch ihre Hände ausstreckten und mit ihren strahlenden Augen sagten: „Thank you for your help“, dann war auch unser Vorstand äußerst berührt und bedankte sich hierbei gedanklich bei allen Mitgliedern und Spendern unseres Vereins für ihre bisherige finanzielle Unterstützung. Die Spenden kommen also zu 100 % und direkt den Kindern in Kenia zugute.

 

Noch vor einem Jahr war an der Stelle des jetzigen Kindergarten- und Schulbereichs dichter Urwald gestanden und nun ist hieraus ein für kenianische Verhältnisse sehenswerter Aufenthaltsort für ca. 40 Kinder entstanden in dem auch Frauen und Männer langfristig einen Arbeitsplatz gefunden haben. Doch sind noch nicht alle Ziele umgesetzt: Es gibt noch einiges zu tun.

 

Der Donaukurier Ingolstadt veröffentlichte hierzu am 17.03.2018 einen Artikel "Agenda Zukunft für Ukunda"

 

 

Kindergarten für Ukunda

Schuluniform

 

Für die Kindergartenkinder besorgen wir eine einheitliche Schuluniform.

Kindergarten für Ukunda

Schuhe/ Socken

 

Am Markt in Ukunda werden für die Kindergartenkinder Schuhe und Socken gekauft.

Matratzen

 

Damit die Kindergartenkinder nicht auf dem Fußboden schlafen müssen, besorgten wir Matratzen.

Kindergarten für Ukunda

Essensversorgung

 

Mit einem Solarkocher kann unsere Köchin für die Kindergartenkinder Speisen zubereiten

Kindergarten für Ukunda

KiG - GS

 

Ende April 2017 errichteten wir auf einem neu gepachteten Grundstück vier keniatypische Gebäude für den Betrieb eines Kindergartens und einer Grundschule.

Kindergarten für Ukunda

Lernmittel

 

Die Kindergartenkinder werden von uns mit Lernmittel und Spielsachen ausgestattet

Kindergarten für Ukunda

Einrichtung

 

Wir versorgen den Kindergarten mit von Helfern selbst gefertigen Einrichtungsgegenständen.

Schulbücher

 

Pastor Andrew kauft die notwendigen Schulbücher.

Was wir 100%ig versprechen

 

Wir helfen dort - wo Hilfe gebraucht wird. Einen Teil der großzügigen Spenden für die Jahre 2015 und 2016 haben wir vor Ort in neue Schuluniformen, neues Schuhwerk, Socken, Spielsachen, für einen neuen Estrich sowie für neue Fenster für das bisherige Kindergartengebäude investiert und Ende 2017 auf einem neu gepachteten Grundstück vier keniatypische Gebäude für den Betrieb eines Kindergartens und einer Grundschule erstellt .

 

Die Spenden kommen zu 100 % und direkt den Kindern in Kenia zugute.

Was erhoffen wir uns

 

Wenn wir den Menschen dort helfen, wo sie leben,

wenn wir den Menschen zu mehr Bildung verhelfen, mit sauberem gesunden Wasser

und mit ausreichendem Essen unterstützen,

dann würde es weniger Menschen geben, die auf der Flucht sind.